Kerngedanke

Der Kerngedanke der Roadmap

Die Energiewende muss ökologisch wirksam, technisch umsetzbar und wirtschaftlich tragfähig sein. Für einen örtlichen Energieversorger bedeutet das, Klimaschutz mit Versorgungssicherheit und stabilen, nachvollziehbaren Angeboten zu verbinden. Die Transformation darf nicht dazu führen, dass wichtige Leistungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen unerschwinglich werden.

Deshalb berücksichtigt die Roadmap neben der Treibhausgasminderung auch die langfristige Investitionsfähigkeit, regionale Wertschöpfung sowie die Widerstandsfähigkeit der Versorgungs- und Entsorgungssysteme. Die Nutzung regional verfügbarer erneuerbarer Energien kann zudem dazu beitragen, Abhängigkeiten von globalen Rohstoffmärkten zu verringern. Welche Lösungen jeweils geeignet sind, hängt von den örtlichen technischen, räumlichen und wirtschaftlichen Bedingungen ab.

Gelingen kann dieses Ziel mit dem umweltökonimischen Ansatz:

  1. Technologieorientierte Analyse

    - IST-Analyse des Handlungsfeldes
    - Ermittlung (zukünftiger) Bedarfe und Potenzialanalyse
    - Maßnahmenableitung und Prüfung auf technische Machbarkeit

  2. Umweltökonomische Analyse

    - CO2-Bilanzierung Ausgangssituation
    - Modellierung Verbrauchssektor
    - Umweltökonomische Bewertung der Technologienoptionen
    - Modellierung Bereitstellungssektor

  3. Transformationsplan

    - Ableitung von szenarienbasierten Transformationsplänen
    - Identifizierung von umsetzungsreifen Maßnahmen und Initiierung Projekte
    - Fortschreibung der Pläne