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Photovoltaik auf kommunalen Dächern

Hintergrund 

Die Sonne ist eine Energiequelle - diese zu nutzen eine Herausforderung. Auch wenn die Energie im ausreichenden Maße verfügbar ist, werden ausreichend Flächen benötigt, um sie für unsere Zwecke nutzbar zu machen.

Die EVH betreibt hauptsächlich Photovoltaik-Anlagen auf Konversionsflächen, also Flächen die bisher nicht nutzbar waren. In den Jahren 2019 und 2020 wurden beispielsweise auf einer ehemaligen Aschedeponie eines früheren Braunkohlekraftwerks eine 12 MW-Anlage mit dem Namen „Phönix“ erbaut. Hier finden Sie den Steckbrief für diese Klimaschutzmaßnahme.

Ausgangssituation

Flächenknappheit in der Stadt macht Maßnahmen, wie die Errichtung von Photovoltaik-Dachanlagen notwendig. In einem Kooperationsprojekt zwischen EVH, Stadtverwaltung Halle (Saale) und kommunaler Wohnungswirtschaft werden ab 2023 Photovoltaikanlagen auf halleschen Dächern platziert.

Neben Faktoren wie Denkmalschutz, Statik und Brandschutz müssen bei diesen Anlagen auch die Dachausrichtung, mögliche Verschattungen und vorhandene Dachaufbauten für eine optimale Erzeugung beachtet werden. Um den Bürger nicht zusätzlich zu belasten, ist die Wirtschaftlichkeit der Anlagen für deren Realisierung Voraussetzung. Denn der so erzeugte Strom muss auch bezahlbar bleiben.

Zielstellung

Im Jahr 2023 sollen im unteren zweistelligen Bereich Anlagen auf Halles Dächern errichtet werden. Ab 2024 soll die Zahl der Anlagen noch deutlich erhöht werden. Eine Vorauswahl potentieller Gebäude wurde bereits vorgenommen. Aus den oben genannten Gründen sind derzeit nicht alle Liegenschaften für eine Realisierung geeignet. Das Screening der Flächen wird aber kontinuierlich fortgeführt.